Reisetipps, Strände und Sehenswürdigkeiten

Reiseführer Fuerteventura

Die Kanarischen Inseln wie Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote oder eben Fuerteventura sind eine Traumdestination für alle, die auf der Suche nach ganzjährig frühlingshaftem Klima sind. In diesem Punkt enttäuschen die kanarischen Inseln ihre Gäste höchst selten. Denn egal welcher Kanareninsel man sich zuneigt, das Klima der vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln ist stets mild.

Kein Wunder, denn obwohl die Inseln politisch zu Spanien gehören, zählt man sie geologisch gesehen zu Afrika. Das 1.660 Quadratkilometer große Eiland Fuerteventura trägt gar den Beinamen "Insel des ewigen Frühlings". Richtig aufgehoben ist hier außerdem wer neben schönem Wetter und herrlichen Stränden eine Landschaft mit viel Charakter schätzt.

Im Hinterland kann man darüber hinaus wundervoll einsame Stunden verleben. Denn die Vulkaninsel ist vergleichsweise dünn besiedelt. Rund 40.000 der insgesamt etwa 100.000 Einwohner leben in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Unter den ursprünglichen Dörfern und Kleinstädten der Insel gibt es deshalb so manchen Geheimtipp für diejenigen, die nicht auf Schritt und Tritt anderen Touristen begegnen möchten.

Die karge und raue Landschaft im Inselinneren erinnert manche an eine Mondlandschaft. Andere schwärmen vom Dünengebiet El Jable, wo sich Muschelschalen und Schneckenhäuser in eine Landschaft aus Wanderdünen schmiegen. Sowohl mit dem Mietwagen, mit einer Reisegruppe, per pedes oder mit dem Leihrad erobert ist Fuerteventura an jedem Flecken spannend.

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Fuerteventura: Lage & Anreise


Fuerteventura ist diejenige unter den kanarischen Inseln, die dem marokkanischen Festland am nächsten liegt. Marokko ist ungefähr 100 Kilometer entfernt. Nur einige Kilometer nördlich befindet sich die Kanareninsel Lanzarote. Die Entfernung in die spanische Hauptstadt Madrid beträgt übrigens satte 1.588 Kilometer. Allerdings muss man nicht erst nach Spanien reisen, um bequem nach Fuerteventura zu gelangen.

Der Flughafen der Insel "Aeropuerto del Matorral" wird von zahlreichen Flughäfen Deutschlands aus direkt angeflogen. Dabei bestehen die meisten Verbindungen ganzjährig. Wer sich mehrere der kanarischen Inseln auf einen Schlag ansehen möchte, kann übrigens auch mit der Fähre ab Lanzarote, oder der westlich gelegenen Insel Gran Canaria, übersetzen.

Da Fuerteventura, dank der Zugehörigkeit zu Spanien, ein Eiland innerhalb der EU ist, genügt ein gültiger Personalausweis für die Einreise. Unsere Reisebüro-Experten erstellen Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Pauschalreise-Angebot mit Ihrem Traumhotel und den passenden Flügen sowie Transfers. Gerne können wir auch einen Mietwagen dazubuchen!

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Die beste Reisezeit für Fuerteventura


Auf den Kanaren gilt: Hier ist immer Saison! Temperaturen unter 20 Grad sind höchst selten. Zwischen Mai und November klettert das Thermometer auf 25 bis 29 Grad. Und zerfließen vor Hitze wird auf den Kanarischen Insel zum Glück niemand, denn wärmer als 30 Grad wird es nur sehr selten. Beste Voraussetzungen also für Sport oder Erholung am Strand - das gilt umso mehr für Fuerteventura mit seiner stetig angenehmen Brise.

Badeurlaub ist hier sogar im Winter möglich, denn die Wassertemperaturen bleiben das ganze Jahr über gleichmäßig in einem Bereich von 18 bis 22 Grad. Da verwundert es nicht, dass auch der Winter als beste Reisezeit für Fuerteventura und die kanarischen Inseln gilt. Wenn es überall sonst grau und schmuddelig ist, liegt man auf den Kanaren bei herrlichem Sonnenschein am Strand und friert auch beim Bad zwischen den Wellen nicht. Nur eines muss unbedingt selbst im kanarischen Winter bedacht werden: Auch wenn die Temperaturen sehr moderat sind, hat die Sonne viel Kraft.

Wer einen Sonnenbrand vermeiden möchte, cremt sich also sogar bei Temperaturen von nur 20 Grad immer gewissenhaft mit Sonnencreme ein. So steht dem geruhsamen Sonnenbad nichts im Wege. Selbstverständlich sind auch die Sommermonate auf den Kanarischen Inseln eine ideale Wahl, weshalb die Zeit von Juni bis September ebenfalls als beste Reisezeit auf Fuerteventura insbesondere für Badeurlauber und Familien bezeichnet werden kann.

Fuerteventuras schönste Strände

Ein Hinweis vorab: Die Meeresströmungen können unter Umständen ein wenig rau sein, ebenso wie das Eiland selbst. Wer mit Kindern reist oder selbst nicht der allerbeste Schwimmer ist, sollte deshalb bevorzugt bewachte Strände auf Fuerteventura aufsuchen und nicht an versteckt gelegenen Buchten ins Wasser gehen. Bewachte Strände gibt es mehr als genug, nämlich über 150, weshalb man trotzdem auf nichts verzichten muss. Sie bieten außerdem den Vorteil, dass die dort anwesenden Rettungsschwimmer sofort die rote Warnflagge hissen, wenn die Strömungen zu hektisch werden und das Baden mehr Gefahren als Genuss bringt.

Ein Klassiker mit bester Aussicht ist der Corralejo Beach. Denn von allen Strandabschnitten, die sich über mehr als zehn Kilometer nahe der Stadt Corralejo erstrecken, blickt man auf die tropisch anmutende Insel Lobos. Das Areal zählt daher zweifellos zu den beliebtesten und schönsten Stränden auf Fuerteventura. Und noch aus einem weiteren Grund ist ein Ausflug in die Region um Corralejo ein absolutes Muss: Hier im Parque Natural de Corralejo kann die größte Dünenlandschaft der Kanaren durchwandert werden - die Wanderdünen El Jable.

Wer sich ein wenig Zeit nimmt wird erkennen, dass die Dünen tatsächlich wandern und dauernd in Bewegung sind. Wüsste man nicht, dass man sich auf Fuerteventura befindet, könnte man auch meinen man sei in der Sahara. So sehr entführt die sandige Landschaft in ein Reich zwischen Fantasie, Wüstenvögeln und sehenswerten Wüstenpflanzen, wie Strandwolfsmilch oder Zypergras. Zurück an einem der vielen Strände, mit denen das Wüstengebiet durchwirkt ist, finden Wind- und Kitesurfer allerbeste Bedingungen.

Foto-Inspiration Fuerteventura


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Weitere Traumstrände auf Fuerteventura


Noch sportlicher geht es an der Playa de Jandia im Süden von Fuerteventura zu. Hier tummeln sich alle, die exzessives Sonnenbaden mit Action verbinden möchten. Das Angebot an Aktivitäten ist riesig. Vom Bananenboot über das Surfbrett und Jetskis lässt sich hier alles ausprobieren, was auf dem Wasser liegen kann. Es gibt Wassersportkurse an jeder Ecke.

Für diejenigen, die eine Pause brauchen, finden sich am sieben Kilometer langen Strand auch ruhigere Abschnitte. Der Einstieg ins Wasser ist flach und der Sand überaus feinkörnig, weshalb die Playa de Jandia auch bei Familien sehr beliebt ist. Wenn man schon einmal vor Ort ist lohnt sich ein Bummel durch den Nachbarort Morro Jable, wo es die besten Fischrestaurants des Insel geben soll.

Nahezu mystisch geht es rund um die Playa de Cofete zu. Im Südwesten der Insel erstreckt sich das Strandgebiet über elf Kilometer. Doch hat man es nicht mit einem Badestrand zu tun, denn auf Grund der rauen Strömungen wird das Baden an der Playa de Cofete nicht empfohlen. Dafür ist der Strandbereich breit und abgeschieden und eignet sich somit hervorragend für romantische Strandspaziergänge.

Wer mit seinem Partner oder seiner Partnerin einen romantischen Sonnenuntergang am Strand mit Meeresrauschen im Hintergrund erleben möchte ist hier richtig. Unbedingt sollte man auch nach Sonnenuntergang noch ein Weilchen an der Playa de Cofete bleiben, denn ein solch intensives Sternenfunkeln fernab jeglicher Zivilisation, bestaunt man nicht alle Tage.

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Ausflugstipp Fuerteventura


Natur pur auf Lobos

Wirklich nur einen Katzensprung entfernt ist die Nachbar-Insel Lobos. Mit der Fähre ist man vom nordöstlichen Ende Fuerteventuras bereits nach einer Fahrt von 15 Minuten auf dem Eiland. Wer gut zu Fuß ist bewandert einmal den Rundwanderweg, der über 14 Kilometer an der Küste entlang führt. Die markante Landschaft der Vulkaninsel ist bereits eine Sehenswürdigkeit.

Wer noch mehr davon haben möchte besucht den sieben Meter hohen Leuchtturm Faro de Martino, der im neoklassizistischen Stil erbaut wurde. Weiter geht es dann wieder mit Naturschönheiten.

Der vulkanische Krater Montaña Lobos, ein Vogelschutzgebiet und die Salzwiesen Las Lagunas versprühen einen besonderen Charme. Eine ganze Reihe an Naturschwimmbädern, in denen es sich wunderbar im türkisen Wasser schnorcheln und die Unterwasserwelt bestaunen lässt, ergänzen das Naturerlebnis. Lobos ist übrigens unbewohnt, hat aber immerhin zwei Restaurants zu bieten.

Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen


Fuerteventura Sehenswürdigkeiten

Natürlich hat die Insel Fuerteventura unter ihren Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auch viele Museen im Angebot. Im Freilichtmuseum Ecomuseo de la Alcogida erfährt man alles darüber, wie sich früher der Alltag auf der Insel gestaltete. Vor allem bei Familien ist das Museum beliebt, denn es gibt einen Nutztier-Zoo und Handwerker, denen man bei der Arbeit über die Schulter schauen darf. Käsefreunde schätzen das Käsemuseum am Ortsrand von Antigua. Das Museums-Highlight schlechthin aber ist das Salzmuseum "Museo del Sal", das ebenfalls in Antigua zu finden ist.

Erklärt wird hier wie die Salzgewinnung auf der angeschlossenen Salzwiese funktioniert. Die Salzwiese ist begehbar. In den Innenräumen des "Museo del Sal" gibt es fremdsprachige Videos, auch in deutscher Sprache, die die Besucher intensiv mit dem wertvollen Gut Salz in Berührung bringen. Auf den Salinas del Carmen abgebautes Salz kann als Souvenir erworben werden. Der Mirador Morro Velosa ist der beliebteste Aussichtspunkt des Eilands und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras.

Er liegt auf dem 650 Meter hohen Berg Tegu, zwischen Valle de Santa Inés und Betancuria. Man kann bequem mit dem Mietwagen zum angeschlossenen Parkplatz fahren und genießt von oben einen spektakulären Panoramablick über die Insel, und wenn das Wetter mitspielt sogar bis nach Lanzarote. Wem nach all der kargen Landschaft nach Grün und spannender Tierwelt ist, sollte unbedingt dem Oasis Park bei La Lajita einen Besuch abstatten. Hier gibt es einen Botanischen Garten, der vor allem für seine Kakteen bekannt ist.

Hinsichtlich der im Park lebenden Tiere entfernt man sich gefühlt nun doch von Spanien und wendet sich der geologischen Zugehörigkeit Afrika zu. Nicht weniger als 250 Tierarten können im Oasis Park beäugt werden. Von Affen über Schildkröten, Nilpferden und Geparden bis hin zu Krokodilen versammeln sich hier die beeindruckendsten Tiere des afrikanischen Kontinents. Kinder lieben vor allem die Tiershows, die mehrfach am Tag angeboten werden und sind begeistert von der Kamelsafari, bei der sie selbst zu Protagonisten werden dürfen.

Ganz ohne tierisches Vergnügen weiß auch der Punta de Jandía als Sehenswürdigkeit zu überzeugen. Der hiesige Leuchtturm (Faro de Jandía), umgeben vom tosenden Atlantik, bietet ein beliebtes Fotomotiv und macht den südwestlichsten Abschnitt der Kanarischen Insel zu einer der meistbesuchten Attraktionen. 

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Die schönsten Orte auf Fuerteventura


Das Dorf Betancuria hat zwar nur rund 750 Einwohner, aber wenn es um Sehenswürdigkeiten geht, dann ist der Ort ganz groß. Es gibt mehrere Kirchen, die unbedingt einen Besuch lohnen. Zum Beispiel die Santa Maria de Betancuria, die im Mudéja-Baustil, der typisch für die Insel ist, errichtet wurde. Besuchen sollte man außerdem die Wallfahrtskirche Nuestra Señora de la Peña aus dem 17. Jahrhundert, die im Ruf steht die schönste Kirche der ganzen Insel zu sein. Bis ins Jahr 1834 war der Ort übrigens Inselhauptstadt. Noch heute zeugt die erhabene Architektur der weißen Stadthäuser von dieser Ehre.

Da Betancuria auf Grund dieser ehrwürdigen Vergangenheit recht bekannt ist, kann es in den engen Gassen des Ortes am Nachmittag durchaus belebt zugehen. Wer die Abgeschiedenheit schätzt fährt deshalb weiter nach Pozo Negro. Das idyllische Fischerdorf ist absolut verschlafen. Am langen Steinstrand flaniert man an schachtelartigen weißen Häuschen auf der einen Seite, und an türkisblauem Meer auf der anderen Seite, entlang. Wimmeliger wird es dann wieder in der Kleinstadt Pájara. Die Kirche Nuestra Senora de la Regla gehört zu den bekanntesten Sakralbauten der ganzen Kanaren.

Beim Spaziergang durch die Gassen der Stadt beeindrucken zudem die Plaza mit einem Wasserschöpfrad und das moderne Rathaus. Berühmt ist der Ort auch für seine Ziegenzucht, was sich in der Speisekarte der örtlichen Lokale niederschlägt. Majorero Käse aus Ziegenmilch, sowie Ziegenfleisch in allen Variationen gibt es an jeder Ecke. Die Lapas genannten Napfschnecken zählen neben lokalen Fischen wie Wrackbarsch, Dorade und Meerrabe zu den Delikatessen der kanarischen Inseln.