Paradiesische Natur und buddhistische Kultur: mit dem Rucksack durch Thailand
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Paradiesische Natur und buddhistische Kultur: mit dem Rucksack durch Thailand

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Thailand

Abenteuerlustige, die das beliebte Urlaubsziel Thailand aus einer völlig anderen, spektakulären und authentischen Perspektive kennenlernen wollen, empfiehlt sich eine Backpacker-Rundreise. Ich habe so während drei Wochen einzigartige Einblicke in die Kultur und Gastfreundschaft dieses faszinierenden Landes gewinnen und Ausflüge in nahezu unberührte Natur erleben können. Der Startpunkt meiner Reise war in Bangkok, wo wir für drei Nächte blieben, um dann nach Krabi zu fliegen, von wo aus wir nach 2 Übernachtungen mit der Fähre für vier Tage nach Ko Lanta gereist sind, im Anschluss in Ko Phi Phi fünf Nächte blieben, wonach wir für eine Woche Phuket besucht haben, um dann die Rückreise über Bangkok anzutreten.

Ein Aufenthalt von drei Tagen in Bangkok ist in jedem Falle empfehlenswert, da man sich so gut von den Strapazen des zehnstündigen Flugs erholen und sich umstellen kann. Gleich nach unserer Ankunft ging es in die berühmte Rucksack-Touristen-Straße Khaosan Road, wo sich jede Menge junge Leute tummeln, und man einen ersten Eindruck eines typisch thailändischen, quirligen Straßenbilds erhält, sich mit den überall feilgebotenen frischen Früchten und Säften verköstigen, oder die Geschäfte mit Klamotten und Souvenirs durchstöbern kann.

Am nächsten Tag stand dann der Besuch des Königspalasts auf dem Programm, und besonders auffällig war, dass nach dem Tod des Königs im letzten Jahr die Einheimischen noch auf bewegende Weise getrauert haben. Der prunkvolle Palast ist außerordentlich schön verziert und erstrahlt in bunten Farben und Goldglanz. Tipp: besichtigen darf man den Palast nur in angemessen langer Kleidung, wobei die Schultern bedeckt sein müssen. Ganz in der Nähe befindet sich der Tempel Wat Pho mit der weithin bekannten goldenen Statue des liegenden Buddha, sowie der Tempel Wat Arun beim Chao-Phraya-Fluss. Hier findet man auch die schwimmenden Märkte, wobei man noch spektakulärere Märkte auf dem Wasser ca. 1,5 Stunden von Bangkok entfernt besuchen kann. In Bangkok durchquert man zunächst den exotischen, farbenfrohen Blumenmarkt, um zu den schwimmenden Märkten zu gelangen, wo auf den Ruea Hang Yao, den kleinen Long-Tail-Booten, unter anderem auch gekocht wird. Am Abend haben wir den Tag dann bei einer unvergleichlichen Aussicht in der Rooftop Bar des Hilton Millenium ausklingen lassen.

original_Bangkok_K_nigspalast
original_Bangkok_Wat_Po
original_Bangkok_Hilton_Millenium_Rooftop_Bar

In Krabi, das sich durch dichte Wälder auszeichnet, befindet sich in Ao Nang an der Andamanensee ein bekannter, besonders malerischer Strandabschnitt, und es gibt außerordentlich viele Ausflugsmöglichkeiten. Die eindrucksvolle Landschaft fällt mit grandiosen hellen Felsen und dichter Vegetation auf, wobei man in den kleineren Seitenstraßen in unzähligen einheimisches Restaurant schmackhafte selbstgekochte Speisen essen kann.

original_Krabi_Ao_Nang_Beach
original_Krabi_Ao_Nang_Sonnenuntergang
original_Thail_ndisches_Essen_Pad_Thai

Dass ruhige und anmutige Ko Lanta ist in ca. 2 Stunden mit der Fähre zu erreichen, und als erstes kann man den ungefähr zwei km langen Traumstrand Khlong Khong Beach erkunden, auf dem zahllose kleine Bars aufgebaut sind, und man mitreißende Feuershows geboten bekommt. Unvergleichlich war auch eine Schnorcheltour mit dem Langheckboot, während derer zweimal angehalten wurde, damit man in das kristallklare Wasser eintauchen kann. Besonders außergewöhnlich ist hier die Emerald Cave, eine 80 m lange Höhle, durch welche man hindurchschwimmen muss, um dann an einen wunderschönen Strand zu gelangen. Mittags gab es dann einen Stopp auf der Insel Ko Ngai für ein leckeres Mittagessen und zwei Stunden Aufenthalt am idyllischen und feinsandigen Strand. Ebenfalls Teil unserer Reise war ein Elefantenausflug, der zunächst zu einem Wasserfall durch den tropischen, undurchdringlichen Urwald geführt hat, und auch eine Höhle mit Fledermäusen miteinschloss. Untergebracht waren wir in dieser Zeit in privaten Apartments, wo man sich für umgerechnet zwei Euro ein gutes Frühstück zubereiten lassen kann. Diese Unterkünfte haben wir per Zufall gefunden, denn auf der Hinfahrt auf der Fähre lernt man stets andere Reisende kennen, die Apartments von Privatvermietern empfehlen können.

original_Ko_Lanta_Klong_Khong_Beach
original_Ko_Lanta_Ausflug_Elefanten

In Ko Phi Phi haben wir dann eine Unterkunft über Agoda gebucht, eine Onlinewohnungsbörse, die auf Asien spezialisiert ist. Die Insel ist ein wahres Partymekka mit sehr vielen Touristen, und bietet mit dem Viewpoint, einem hochgelegenen Aussichtspunkt, eine unnachahmliche Postkartenaussicht über die Umgebung. Insbesondere am Strandabschnitt direkt am Hafen wird sehr viel gefeiert, während man in einer halben Stunde zu Fuß einen eher ruhigen und hübschen Strand erreicht. Bemerkenswert: die Insel ist komplett autofrei. Ausgesprochen malerisch zeigt sich der Long Beach, eine wunderschöne Bucht, die sich über 800 m vor dem strahlend türkisblauen, klaren Wasser erstreckt. Trotzdem legen hier allerdings Ausflugsboote an.

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Im Anschluss ging es zum Klassiker Phuket, wobei die Fahrt zur Insel mit der Fähre zwei Stunden dauert, wo wir nahe dem 7 km langen Karon Beach, dem allerschönsten Strand Thailands, untergekommen sind, um uns zu erholen. Ein letztes Mal sind wir dann umgezogen zum Kamala Beach, der einen völligen Kontrast zum Partyort Karon bildet, da die Atmosphäre hier eher sehr familiär und ruhig ist. Danach sind wir die Rückreise mit dem Flugzeug über Bangkok angetreten.

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original_Phuket_Kamala_Beach_Sonennuntergang
original_Phuket_Karon_Beach_Sonnenuntergang
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Platzhalter Karte
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