Atemberaubende Felsschluchten und italienische Ursprünglichkeit: Wanderreise im Valle Maira
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Atemberaubende Felsschluchten und italienische Ursprünglichkeit: Wanderreise im Valle Maira

Busca, Piemont, Italien

Das Valle Maira, ein außerordentlich malerisches Tal des imposanten Gebirgszugs der Cottischen Alpen im Piemont, stellt einen wahren Geheimtipp dar, denn hier zeigt sich die alpine Natur noch nahezu unberührt und nur spärlich besiedelt, wobei das eindrucksvolle bergige Terrain nicht leicht zugänglich, und deshalb touristisch noch nicht erschlossen ist. So können Reisende in diesem idyllischen Tal einen tiefgreifenden Einblick in das unverfälschte Land und Leben Norditaliens gewinnen, und den rustikalen Charme der eher ländlichen Region genießen.

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Klimatisch gesehen herrscht hier eine leicht rauere Witterung als im übrigen Italien, weshalb das Tal im Sommer aber auch durch seine sattgrüne Vegetation auffällt. Outdoorbegeisterte können diese spektakuläre Gegend auf den zahllosen auch alpinen Wanderwegen erforschen und dabei markante Felsformationen bewundern, und sich von den außergewöhnlichen Aussichtspunkten einen Rundumblick verschaffen. Eine besonders reizvolle Rundwanderung stellt das Wandern auf den alten Wegen, historischen Eselspfaden, in den hiesigen Westalpen dar, die im Übrigen bis zur französischen Grenze reichen.

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Stilecht wohnen kann man im Valle Maira als besonderes Highlight in umgebauten, traditionellen Bauernhöfen, den sogenannten Posti Tappa, die verstreut im ganzen Tal sind, und ähnlich wie Almen wirken. Das Äußere eines Posto Tappa wirkt dementsprechend romantisch und authentisch, während innen alles nagelneu hergerichtet und ansprechend rustikal gestaltet ist. Kulinarisch gesehen schließt die Verpflegung in Halbpension hierbei landestypische italienische Küche auf höchstem Niveau ein. Eine weitere, sehr komfortable Besonderheit liegt darin, dass das Gepäck während einer Wanderrundreise von Unterkunft zu Unterkunft gefahren wird, und man selbst nur mit einem Rucksack mit Verpflegung für unterwegs pro Tag 6 bis 8 Stunden wandern konnte.

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Die unnachahmliche Natur des Tals beeindruckt mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt und unvergleichlichen Aussichten gleichermaßen wie den üppig blühenden großen Blumenwiesen. Während der achttägigen Wandertour mit einem Erholungstag bringt die Einsamkeit und Abgeschiedenheit des Tals generell mit sich, dass die Reisenden zur Ruhe kommen und und sich vom Alltag erholen können. Fernab vom Trubel der Touristenzentren am Meer können Wanderfreudige sich hier auf sich selbst besinnen, zu sich selbst finden, und in Ruhe nachdenken.

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Als beste Reisezeit mit fast durchgängig schönem Wetter und angenehmen Temperaturen von 20 Grad gilt Mai bis September. Im Anschluss an eine Wanderreise im Valle Maira kann man durchaus noch an die italienische Küste oder die nächste größere Stadt Turin fahren.

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